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Nachdem wir uns für die DHC-2 Beaver als Vorbild und
einen Nachbaumaßstab
von 1:2,5 entschieden hatten, folgte die Beschaffung von geeigneten
Unterlagen für den Bau des Modells. Da traf es sich natürlich gut,
dass auf
dem Flughafen Berlin-Tempelhof eine Beaver hangariert war, die ehemals im
Besitz der US Air Force war und in den siebziger Jahren für Patroullienflüge
entlang der Berliner Sektorengrenze eingesetzt wurde.
Das Flugzeug gehört dem Deutschen Technik Museum in Berlin,
und von
den Verantwortlichen dort erhielten wir die Wartungshandbücher (eine
Goldgrube an Informationen!) der Maschine. Auβerdem bekamen wir die
Erlaubnis, die Beaver komplett zu vermessen. Heute befindet sich die Maschine
als Leihgabe in unseren Werkshallen.
Danach zeichneten wir eine detaillierte Dreiseitenansicht der Beaver,
die
dann mit Hilfe eines 3D CAD-Programms in ein dreidimensionales
Computermodell umgewandelt wurde. In den folgenden Monaten wurde jedes
große
und kleine Einzelteil (insgesamt mehr als 2.000!) der Beaver gezeichnet:
Holme, Spanten, Rippen und selbst die riesigen Beplankungsbleche für
den
Rumpf und die Tragflächen entstanden so im Rechner.
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